Finanzielle Unterstützung für Hospize der Region

Im Mittelpunkt der Arbeit von Hospizen steht das Ziel, Menschen mit lebensverkürzenden Krankheiten eine würdige und selbstbestimmte Zeit bis zum letzten Tag zu ermöglichen. Seit dem Sommer 2009 müssen gesetzlich Versicherte zwar keinen Eigenanteil mehr für die Versorgung in stationären Hospizen zahlen. Die zuschussfähigen Kosten für den Aufenthalt der Patienten werden aber auch nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen übernommen. Die restlichen fünf Prozent müssen die Einrichtungen durch ehrenamtliche Arbeit und Spendengelder ausgleichen, was jedes Jahr aufs Neue eine große Herausforderung darstellt.

Genau aus diesem Grund unterstützen wir bereits seit vielen Jahren die Arbeit der Hospize in Südbrandenburg. Für unsere geschäftsführende Gesellschafterin Petra Kröger-Schumann ist das stetige Engagement eine Herzensangelegenheit, die sie mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Firmenverbunds teilt. Eine Spendenaktion, die zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester stattfand, hat das erneut bewiesen. Dem Hospiz „Friedensberg“ in Lauchhammer, dem evangelischen Hospiz in Luckau und dem Johanniter-Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg (Spreewald) haben wir in diesem Zeitraum jeweils 1.500 Euro als finanzielle Unterstützung für die dort geleistete, immens wichtige Arbeit zukommen lassen.

Das Geld stammt vor allem aus dem Verkauf von Wurstwaren zum vergünstigten Preis an unsere Mitarbeiter. Lothar Schumann hatte die von einer regionalen Fleischerei hergestellten Produkte privat gespendet. Unsere Firmenchefin stockte den Betrag am Ende noch auf, sodass die stolze Summe von 4.500 Euro zusammenkam, die gleichmäßig als Spende auf die drei Hospize in Südbrandenburg verteilt wurde. In allen Einrichtungen war die Dankbarkeit sehr groß.